Für Menschen, die unter Reiseübelkeit leiden, können Auto-, Bus- oder Schifffahrten sowie Flugreisen zur Qual werden. Erste Symptome sind verstärktes Gähnen, Blässe, Speichelfluss und Schweißausbrüche. Gerade bei Kindern kommt es häufig zu Erbrechen.
Was Sie vorbeugend tun können:
Setzen Sie sich im Auto oder im Bus möglichst nach vorne, fahren Sie bei Bahnfahrten vorwärts und richten Sie Ihren Blick in Fahrtrichtung.
Verzichten Sie auf Lesen (auch auf Kartenlesen) oder Handarbeiten.
Nehmen Sie vor der Fahrt eine leichte, fettarme Mahlzeit zu sich.
Kauen Sie während der Fahrt einen Kaugummi.
Wenn Sie oder Ihre Kinder unter starker Reiseübelkeit leiden, können verschiedene Medikamente, Pflaster oder Zäpfchen helfen. Lassen Sie sich bei der Auswahl von einem Arzt oder Apotheker beraten.
Wenn die Übelkeit trotzdem auftritt:
Im Auto: Halten Sie an und bewegen Sie sich für eine Weile an der frischen Luft. Richten Sie Ihren Blick bei der Weiterfahrt konsequent in Fahrtrichtung.
Im Flugzeug: Der Blick aus dem Seitenfenster verstärkt die Übelkeit. Legen Sie sich daher zurück und schließen Sie die Augen. Wenn Sie nicht in der Start- oder Landephase sind, können Sie auch im Gang auf und ab gehen.
Auf dem Schiff: Begeben Sie sich an Deck und halten Sie sich hier in der Mitte des Decks auf. Richten Sie Ihren Blick auf einen Punkt am Horizont.
Generell: Halten Sie eine Spucktüte für Notfälle bereit.