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Reiseinfektionen A-Z

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B
  • Borrelia burgdorferi im Dunkelfeldmikroskop
    Borreliose
    Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst wird. Die Bakterien können sich nach einer Infektion über den Blutkreislauf im gesamten Organismus ausbreiten und dabei jedes Organ und Gewebe in Mitleidenschaft ziehen.
C
  • Graphische Darstellung von Cholera-Bakterien
    Cholera
    Die Cholera ist eine schwere, bakterielle Darmerkrankung. Sie kann extremen Durchfall und starkes Erbrechen verursachen.
D
  • Elektronenmikroskopische Aufnahme von Dengue-Virus Partikeln (eingefärbt)
    Dengue-Fieber
    Dengue-Fieber gilt als die weltweit häufigste durch Mücken übertragene Virusinfektion und breitet sich vor allem in tropischen und subtropischen Regionen sehr stark aus. Die Zahl der jährlichen Infektionen ist rund um die Welt in den letzten Jahrzehnten dramatisch angestiegen.
  • Diphtherie
    Diphtherie ist eine Infektion der Atemwege, welche zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Spätfolgen führen kann.
F
  • Graphische Darstellung der FSME-Viren
    FSME
    Die FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis oder im Volksmund Zecken-Hirnhautentzündung) ist eine Virusinfektion, die durch Zecken übertragen wird.
G
  • Graphische Darstellung der Gelbfieberviren
    Gelbfieber
    Das Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird. Das Virus kommt auf dem afrikanischen wie auch dem amerikanischen Kontinent in einem breiten Gürtel entlang des Äquators vor. Im Verlauf der Krankheit können Leber und Nieren stark geschädigt werden.
H
  • Hepatitis A
    Die Hepatitis A ist eine weltweit vorkommende Virusinfektion, die vornehmlich durch virus-kontaminierte Speisen, z.B. Muscheln, Eis oder Salat übertragen wird.
  • Hepatitis B
    Hepatitis B (oder auch Gelbsucht) ist eine der weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Die Hepatitis B-Viren (HBV) schädigen die Leber, welches unter Umständen zu einer chronischen Erkrankung werden kann oder gar zum Tod führt.
  • Elektronenmikroskopische Aufnahme zweier HI-Viren
    HIV / AIDS
    AIDS ist eine tödliche Immunschwäche, die weltweit vorkommt und in vielen afrikanischen Ländern ein großes Gesundheitsproblem darstellt. Trotz erheblicher Bemühungen zur Bekämpfung der AIDS-Epidemie steigt die Anzahl der Infizierten.
J
  • Graphische Darstellung der JE-Viren
    Japanische Enzephalitis
    Die Japanische Enzephalitis (JE) ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die nur im asiatischen Raum vorkommt. Jährlich werden hier etwa zwischen 20- und 50-Tausend Erkrankte registriert, darunter mind. 5.000 bis zu 10.000 Todesfälle. Japanische Enzephalitis kann zu einer schweren Hirn- und Hirnhautentzündung führen.
K
  • Graphische Darstellung der Polio-Viren
    Kinderlähmung (Poliomyelitis)
    Polio (Kinderlähmung, Poliomyelitis) ist eine Virus-Erkrankung die vor Einführung der Impfung weltweit verbreitet war. Dabei ist der Name "Kinderlähmung" irreführend, denn an Polio können auch Erwachsene erkranken.
M
  • Plasmodium falciparum - Erreger der Malaria
    Malaria
    Malaria ist die am weitesten verbreitete Tropenkrankheit. Jährlich erkranken schätzungsweise 350 bis 500 Millionen Menschen weltweit an Malaria. Mindestens 1 Millionen Menschen – zumeist Kinder in Afrika – sterben jährlich infolge der Krankheit.
  • Meningokokken unter dem Mikroskop
    Meningokokken
    Meningokokken (Neisseria meningitides) sind Bakterien, die lebensbedrohliche Erkrankungen wie Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftungen auslösen können.
T
  • Graphische Darstellung der Tetanus-Bakterien
    Tetanus (Wundstarrkrampf)
    Bei jeder Verletzung, selbst bei der kleinsten Schürfwunde oder dem kleinsten Kratzer, besteht die Gefahr, sich mit Tetanus-Bakterien zu infizieren. Ob Kleinkinder oder Senioren - eine Infektion endet in ca. 50 Prozent der Fälle tödlich.
  • Graphische Darstellung des Tollwut-Virus
    Tollwut
    Tollwut (Rabies) ist eine tödlich Viruserkrankung. Die WHO schätzt, dass jährlich etwa 55.000 Menschen an Tollwut sterben. Durch einen Biss oder direkten Schleimhautkontakt kann ein infiziertes Tier die Erreger auf den Menschen übertragen.
  • Graphische Darstellung der Typhus-Bakterien
    Typhus
    Typhus ist eine weltweit verbreitete, lebensbedrohliche Erkrankung, die durch Salmonellen-Bakterien ausgelöst wird. Nach Schätzungen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) kommt es jährlich zu ca. 21 Millionen Typhus-Infektionen mit 840.000 Todesfällen.
V
  • Graphische Darstellung des Influenza-Virus
    Virusgrippe (Influenza)
    Die Influenza, auch "Virusgrippe“ oder "echte Grippe", ist eine weltweit auftretende Virusinfektion, die mitunter verheerende Folgen haben kann, so schätzt man, dass 1918 in Folge der Spanischen Grippe weltweit zwischen 10 und 15 Millionen Menschen starben.
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Aktuelle Meldungen


31.08.2010
Neue Empfehlungen für Meningokokken-Impfung
Das Robert Koch-Institut (RKI) rät in seinen aktuellen Impfempfehlungen, bei bestimmten Impfungen gegen Meningokokken möglichst den neuen 4-valenten Konjugatimpfstoff zu bevorzugen. Der Grund ist die vermutlich bessere Wirksamkeit gegenüber den hier bisher eingesetzten Impfstoffen.
30.08.2010
Südliches Mittelmeer: Großteil der Kinder mit Hepatitis A infiziert
In den südlichen Mittelmeerländerländern stecken sich fast 90 Prozent aller Kinder bis zu ihrem zehnten Lebensjahr mit Hepatitis A an. Das fanden Wissenschaftler von der Ain Shams Universität in Kairo in einer aktuellen Studie heraus, die neben Ägypten auch die Mittelmeeranrainer-Staaten Tunesien, Marokko, Algerien und Libyen einschloss. Reisenden in diese Länder wird dringend eine Impfung empfohlen.
23.08.2010
Choleraausbruch in Pakistan verhindern
Pakistan leidet unter einer enormen Flut von der mehrere Millionen Menschen betroffen sind. Neben Rettung und Versorgung der Betroffenen mit lebensnotwendigen Gütern gilt es auch Ausbrüche von Infektionskrankheiten wie der Cholera zu vermeiden.
22.08.2010
Gliederfüßer übertragen gefährliche Infektionskrankheiten auch in Florida
Nicht nur Zecken können uns mit Krankheitserregern infizieren. Kürzlich meldeten US-amerikanische Gesundheitsbehörden, dass vier in Florida ansässige Menschen an einer durch Mücken übertragenen Hirnhautentzündung (Enzephalitis) gestorben sind.
16.08.2010
Ostafrika wieder frei von Kinderlähmung
Ende Juli 2010 konnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) melden, dass in vier Ländern Ostafrikas seit mehr als einem Jahr keine Kinderlähmung (Polio) mehr aufgetreten ist. Ein Erfolg, der auch auf Impfungen zurückzuführen ist.
16.08.2010
Wieder Tollwuterkrankungen in Peru
Im Amazonasgebiet von Peru erlagen vor kurzem vier Kinder den Folgen einer Tollwuterkrankung, die durch Vampirfledermäuse übertragen wurde. Aufgrund des hohen Risikos sollten sich Reisende, die sich in den entsprechenden Regionen aufhalten wollen, impfen lassen.
09.08.2010
Bei Reisen nach Afrika, Asien und Lateinamerika auch an Cholera denken!
Reisende nach Afrika, Asien und Lateinamerika können sich auch mit Cholera anstecken. Da eine Infektion tödlich verlaufen kann, wird unter bestimmten Voraussetzungen die Impfung gegen Cholera empfohlen.
09.08.2010
Auf Reisen an die Gesundheit denken
Fast eine Milliarde Menschen sollen nach Angaben der Welttourismusorganisation (UNWTO) dieses Jahr weltweit auf Reisen sein. Wichtig ist dabei ein effektiver Schutz vor Krankheiten, die im Reiseland verbreitet vorkommen können.
05.08.2010
Keuchhusten in den USA
Keuchhusten wird von speziellen Bakterien, Bordetella pertussis, verursacht. Sie können im Säuglingsalter Husten mit schwerer Atemnot, im Kindesalter Hustenanfälle mit Erbrechen und im Erwachsenenalter schwerwiegenden, lang andauernden Reizhusten auslösen. USA-Reisende sollten ihren Impfstatus überprüfen lassen.
28.07.2010
Fernreisen mit ausreichendem Impfschutz antreten
Reiseveranstalter erwarten 2010 eine Rekordzahl von rund fünf Millionen Übersee-Reisenden aus Deutschland. Viele Urlauber sind sich der möglichen Gesundheitsrisiken an ihrem Reiseziel jedoch nicht bewusst und starten ohne ausreichenden Impfschutz. Experten für Reisemedizin warnen vor möglichen ernsthaften Folgen.

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