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Kinder und Jugendliche sollten bis zum 18. Geburtstag gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut eine Grundimmunisierung gegen Hepatitis B erhalten. Bei Säuglinge wird der Hepatitis B-Schutz meist im Rahmen einer Kombinationsimpfung mit abgedeckt.
Eine Hepatitis B-Reiseimpfung empfiehlt sich, wenn mit einem engen Kontakt zur Bevölkerung in Ländern mit hoher Hepatits B-Durchseuchung zu rechnen ist (z.B. bei längeren Auslandsaufenthalten, Arbeiten in medizinischen Einrichtungen oder in Entwicklungshilfeprojekten), oder vor geplanten medizinischen Eingriffen im Ausland. Auch Personen, die sich tätowieren oder piercen lassen wollen, sollten sich impfen lassen.
Generell kann eine Infektion weltweit erfolgen, aufgrund des höheren Anteils von chronischen Trägern des Hepatitis B-Virus in der Bevölkerung tropischer und subtropischer Länder Afrikas, Asiens, Mittel- und Südamerikas sowie Süd- und Osteuropas aber auch Alaskas und im Norden Kanadas (bis zu 30%) ist hier das Risiko einer Infektion höher.
Außerdem empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut die Impfung für folgende Personengruppen: Berufstätige im Gesundheitswesen, Dialyse-Patienten, Personen mit chronischer Leberkrankheit, Patienten vor ausgedehnten Operationen, Personal sowie Patienten in psychiatrischen Einrichtungen, Menschen in der Umgebung von Trägern des Hepatitis B-Virus, Personen mit häufig wechselnden Intimpartnern und Drogenabhängige. Neugeborene von Hepatitis B positiven Müttern oder deren Hepatitis B-Status unbekannt ist, müssen geimpft werden.
Die Hepatitis B-Impfung erfolgt nach Angabe des Herstellers. Bitte lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten.
Auffrischimpfungen sind abhängig vom Antikörperspiegel im Blut. Dieser wird bei Risikogruppen vor einer wiederholten Impfstoffgabe getestet.
Die Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt. Da der Mensch Reservoir und Überträger für den Virus ist, kann es weltweit zu einer Infektion kommen. Aufgrund des höheren Anteils von chronischen Trägern des Hepatitis B-Virus in der Bevölkerung tropischer und subtropischer Länder Afrikas, Asiens, Mittel- und Südamerikas sowie Süd- und Osteuropas aber auch Alaskas und im Norden Kanadas ist hier das Risiko einer Infektion höher.
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